Spargel-Fisch-Pfanne

Hello again,

die Spargelsaison läuft auf Hochtouren. Es wird Zeit, einen Blogeintrag mit dem Königsgemüse zu veröffentlichen.

Da wartet man noch sehnsüchtig auf die ersten warmen Tage nach dem langen Winter und dann endlich erscheint er auf dem Markt: weißer Spargel – muss natürlich aus der Region oder wenigstens aus Deutschland sein. Spargel aus Südamerika kommt nicht auf meinen Tisch. Oder haltet ihr es anders? Ich warte gern auf den Verkaufsstand meiner Wahl: zwischen Berlin und Schwerin, kurz hinter der Raststätte Linumer Bruch auf der A24 Richtung Schwerin, steht hinter einem kleinen Rastplatz direkt am Feld irgendwann ein kleiner Verkaufsstand des ortsansässigen Spargelbauern. Dort kaufe ich gern den gerade gestochenen, frischen Spargel. Man kann noch die Arbeiter auf dem Feld bei der Ernte sehen. Es gibt unterschiedliche Größen und unterschiedliche Qualitäten. Der Preis variiert dabei natürlich auch. Für mich muss es nicht der teuerste sein, denn der sieht ja eigentlich nur besonders schön aus. Schmecken tun die anderen Qualitäten auch. Wichtig ist: FRISCH muss das Gemüse sein. 

Was gibt es nicht alles für Spargelgerichte. Und jeder hat seine Favoriten-Sauce. Spargel muss für viele unbedingt mit Schinken serviert werden. Ich hingegen essen den ersten Spargel am liebsten mit guten Kartoffeln und mit einer selbstgemachten Sauce Hollandaise.  Da muss gar nicht so viel Butter dran, es gibt tolle Rezepte und Varianten. Eine Fertigsauce esse ich nicht gern. Sorry.

Mein Blogeintrag soll euch eine andere Spargelvariation vorstellen. Den grünen Spargel braten ja viele in der Pfanne, aber der weiße eignet sich ebenfalls hervorragend. Meiner Meinung nach ist der Geschmack von gebratenem Spargel intensiver. Die Sahnesauce ist ein toller Geschmacksverstärker und mit dem Fisch ergibt sich ein wunderbares, schnelles Gericht.

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Zutaten für 2-3 Personen:

6-8 Stangen Spargel

4-6 Kartoffeln

1 kleine Stange Porree

3 Frühlingszwiebeln

2 Möhren

150g Fischfilet

1 Becher Sahne

Salz, Pfeffer, rote Curry Paste (gibt es bei Rewe oder ähnlichen Supermärkten), Zitrone, Zucker

Zubereitung:

Den Spargel gut schälen und dann abwaschen, danach in 2 cm große Stücke schneiden. Die Porreestange in 0,5 cm grobe Ringe schneiden und danach ebenfalls gut waschen. Die Frühlingszwiebeln gut waschen und in 1 cm große Stücke, das Grün in ein wenig feinere Ringe schneiden. Ich mag Frühlingszwiebeln und finde es schade, dass sie immer nur in feine Ringe geschnitten werden. Die größeren Stücke schmecken wirklich lecker.

Die beiden Möhren schälen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Sonst werden die Möhren zu schnell gar. Die Kartoffeln schälen, vierteln und in nicht zu dünne Scheiben schneiden.

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Das Fischfilet kann vom Zander oder von einem anderen Fisch sein. Ohne großes Gedöns kann man gut welches aus dem TK Fach nehmen. Den Fisch wie immer: säubern – salzen – säuern. Also vorsichtig waschen, dann salzen und mit etwas Zitronensaft beträufeln. in mundgerechte Stücke schneiden. Beiseite stellen.

Von der Sahne etwas in eine kleine Schüssel geben und mit 1 TL roter Curry Paste vermischen. Stehen lassen.

In der großen Pfanne, für die ihr auch einen Deckel habt, Öl erhitzen und die Lauchzwiebeln bei ordentlicher Hitze anschwitzen. Nach 2 Minuten die Kartoffelstücke zugeben. Nach weiteren 3-4 Minuten die Spargelstücke zugeben. Alles unter regelmäßigem Schwenken anbraten. Die Hitze nun etwas reduzieren. Jetzt kommen die Möhren und der Porree hinzu. Diese beiden brauchen nicht so lange, daher sollten sie nicht zu früh in die Pfanne, sonst verkochen sie.

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Den mit der Sahne verrührten roten Curry zugeben und mit der restlichen Sahne auffüllen, bei eher geringer Hitze köcheln lassen.Wenn die Kartoffeln langsam gar werden, die Fischstücke auf das Gemüse legen und die Pfanne mit einem Deckel verschließen.

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Der Fisch braucht kaum länger als 5 Minuten. Das ganze ist mit Zeitgefühl, also dem richtigen Timing verbunden. Ich bin mir auch nicht so 100% sicher, ob meine Zeitangaben stimmen, ich schaue ja beim kochen nicht dauernd auf die Uhr…

Zum Schluss schmeckt mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und einer kleinen Prise Zucker ab. Wenn alle Gemüsesorten gar sind und der Spargel noch knackig ist, dürft ihr gerne auf euch selbst stolz sein. Mit dem roten Curry hat das Gericht eine leichte Schärfe und etwas exotisches. Wenn ihr das nicht mögt, nehmt halt nur die Sahne und würzt nach eurem Geschmack. Natürlich kann man auch etwas mehr Curry Paste nehmen als angegeben, dann wird es feuriger.

Ich wünsche euch noch eine tolle Spargelzeit und viele leckere Koch-Abende in den jetzt kommenden Sommerwochen.

Guten Hunger und gutes Gelingen, euer Michael

3 Kommentare zu „Spargel-Fisch-Pfanne“

    1. Tja Arno, das hängt immer davon ab. Gibt es in der Sippe mehr Jungs ist die Mengenangabe eventuell ungenau. Aber mit 2 jungen Damen am Tisch bleibt noch etwas übrig. Aber soll ich nun Mengenangaben mit der Angabe des Geschlechts der Hungrigen kombinieren? Wäre aber interessant

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